Holzpool aus Naturholz: Aufbau, Modelle & Pflege
Holzpool Wenn Sie überlegen, Ihrem Garten eine luxuriöse Note zu verleihen, könnte ein Holzpool die perfekte Ergänzung sein.
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Empfehlung auf einen Blick
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So vergleichen wir
Unsere Einschätzung beruht auf Herstellerangaben, technischen Daten, öffentlich verfügbaren Tests und Nutzerbewertungen (Stand wie angegeben). Wir bewerten nach festen Kriterien und gewichten sie je nach Einsatzzweck. Es handelt sich um eine redaktionelle Einordnung, keinen eigenen Labortest.
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Naturnah leben. Der Holzpool erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Neben dem klassischen Aufstellmodell können natürlich auch Einbaupools mit Holzverkleidung versehen werden.
Holzpool Vergleich
Vorteile von einem Holzpool
Die Optik des Holzpools verschönert das Gartenbild ungemein. Durch das Holz entsteht zudem ein hochwertiger Eindruck. Im Vergleich zu anderen Outdoor Pools fügt sich diese Poolart in seine natürliche Umgebung ein und zerstört das Ambiente nicht.
Wer Filteranlage und Umwälzpumpe in einen Technikraum sorgt dafür, dass das natürliche Gesamtbild nicht gestört wird. In einem solchen Raum ist das Equipment zudem keinen Umwelteinflüssen ausgesetzt, was zu einer längeren Lebensdauer beiträgt.
Nachteile von einem Holzpool
Im Vergleich zu anderen Becken ist die Pflege von Holz aufwendiger. Es muss mit Holpflegemitteln geschmeidig gehalten und von Zeit zu Zeit gestrichen werden. Zudem kann sich das Material im Laufe der Zeit trotz aller Pflegemaßnahmen verändern und Risse oder Maserungen aufweisen. Der Schutz vor Regen- und Grundwasser stellt Besitzer eines Holzpools ebenfalls vor Herausforderungen, welchen man sich bei anderen Outdoor Poolarten nicht stellen muss.
Welches Holz?
Beim Kauf ist es wichtig auf die richtige Holzart zu achten. Wählen Sie auf jeden Fall UV-beständiges, kesseldruckimprägniertes Holz. Es empfiehlt sich, zum Holz der „Nordischen Fichte” oder der „Nordischen Kiefer” zu greifen. Diese beiden Baumarten weisen besonders enge Jahresringe auf, und sind dadurch beständiger. Aber auch die heimischen Holzarten Kiefer, Douglasie, Lärche und Eiche oder die tropischen Holzarten Bangkirai, Cumaru und Sorioko können verwendet werden.
Der Kauf von Tropenholz ist heute nicht mehr ganz so bedenkenlos wie vor zwanzig Jahren. Die gerodeten Stellen der Regenwälder Brasiliens sieht man sogar schon vom All aus. Grund genug, sich bewusst für heimische Holzarten zu entscheiden, oder zumindest auf vertrauenswürdige Siegel, wie beispielsweise das FSC-Siegel zu achten. Aber auch hier stellt sich immer diese Frage: Wie vertrauenswürdig sind vom Markt geschaffene Siegel? Oberstes Gebot daher: Augen offenhalten. Konsumenten müssen heute ohnehin fast schon so investigativ sein, wie ein Journalist, um ein wirklich gutes Produkt zu finden, das zu fairen Bedingungen hergestellt und verkauft wird. Das Herstellungsverfahren zählen wir schon längst zu den Qualiätsmerkmalen. Und das ist gut so.
Auch bei Poolumrandungen ist die Qualität des Holzes wichtig, da diese immer wieder Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Um Holz optimal von Umwelteinflüssen zu schützen, sind Imprägnierverfahren, die bereits vom Hersteller vorgenommen werden, notwendig. Spezielle Kesseldruck- oder Kesselvakuumdruck-Imprägnierungen machen das Holz robuster und langlebiger. Dadurch besitzen Holzpools, fachgerechte und regelmäßige Pflege vorausgesetzt, eine Lebensdauer von etwas mehr als zehn Jahren. Eine Garantie von 10 Jahren auf die Holzwand bietet beispielsweise der Hersteller OCTO auf seine Holzpools.
Wieviel kostet ein Holzpool?
Die Anschaffungskosten eines Holzpools sind unterschiedlich. Je nach Größe, Form und Modell variieren sie zwischen 1.700 Euro und 17.000 Euro. Wobei es nach oben hin keine Grenze gibt.
Zusätzliche Kosten fallen für weitere Ausstattung, wie eine Gegenstromanlage oder einen Holzsteg an. Es gibt aber auch immer wieder Komplettsets, besonders bei Aufstellpools mit Holzumrandung, bei denen alle wichtigen Teile bereits inkludiert sind. Sie helfen dabei, Geld zu sparen. Im Laufe der Jahre muss das Holz immer wieder gepflegt werden. Auch für Pflegemittel fallen Kosten an.
Pflege des Holzes
Holz muss regelmäßig gestrichen werden. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Oberfläche vor Veränderungen zu schützen. Hierfür empfiehlt sich zum Beispiel eine wässrige Holzschutzlasur. Jene ist in sämtlichen Farben oder auch farblos erhältlich und darf erstmals nach ungefähr sechs Wochen aufgetragen werden.
Pflege des Pools
Genau wie bei anderen Indoor- und Outdoor-Poolarten muss auch hier auf die Wasserqualität geachtet werden. Ebenfalls kontrolliert der Besitzer den pH-Wert und kümmert sich um die nötige Desinfektion. Die tägliche Reinigung des Holzbeckens erfolgt über eine ausgeklügelte Pooltechnik. Wobei auch hier wieder der Filtersand in regelmäßigen Abständen erneuert werden muss. Zudem achtet man auf die Zufuhr von Frischwasser. Wie bei anderen Poolarten ist es ratsam, das Wasser über den Winter nicht vollständig auszulassen. Dadurch bleibt die Spannung im Becken aufrecht und es kommt zu keinen Verformungen. Damit die Wasserqualität auch in den kalten Monaten aufrecht bleibt, wird Überwinterungsmittel beigemengt. Im Frühjahr empfiehlt es sich, eine Gesamtreinigung durchzuführen und das Becken mit frischem Wasser zu füllen.
Einige Pools im Überblick
Das Unternehmen WEKA Holzpools stellt robuste Aufstellpools her. Durch die Langlebigkeit und die umfangreichen Zubehörpakete bekommen die Kunden einen hochwertigen Pool zu einem leistbaren Preis.
Ebenso vernünftig in die Anschaffung eines Holzpools von KARIBU. Seine Herstellung erfolgt aus nordischen Hölzern und verspricht eine lange Lebensdauer.
Im Vergleich zu diesen beiden Unternehmen überzeugt der Echtholzpool von OOLOO mit der bewusst ökologischen Herstellung. Das Material für diese Becken wird ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen. Die Firma bietet Einbaumodelle mit einer integrierten Abdeckung an. Eine solche sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern schützt den Pool auch vor Schmutz und bietet daher hohe Sauberkeit. Einziger Nachteil: Die Becken sind nicht gerade billig.
Etwas günstiger sind die Holzpools von GRE aus französischem Kiefernholz. Diese werden aus qualitativ hochwertigen Material hergestellt und können in Komplettsets erworben werden.
Im Mittelfeld befindet sich der Holzpool von OCTO, welcher häufig nur im Set erhältlich ist.
Natürlich können Sie sich auch für einen Edelstahlpool oder ein Whirlpool mit Holzumrandung entscheiden. Die Sprudelbäder gibt es in zahlreichen Größen und Ausführungen und von unterschiedlichen Anbietern. Lesen Sie hier mehr über Whirlpools.
Um sein Schwimmbecken zu etwas Besonderen zu machen, kann ebenso der Polyesterpool oder das Stahlmantelbecken mit Holzumrahmung bzw. Holzverkleidung versehen werden. Der Selbstbau erfordert dabei einiges an Wissen und Geschick. Es gibt aber auch Aufstellpools, die bereits mit Holzumrahmung geliefert werden.
Wem eine Holzumrahmung für das Swimmingpool zu teuer ist, der kann auch auf Pools mit Holzoptikrahmen aus WPC zurückgreifen. Kein echtes Holz, dafür aber viele Vorteile:
- Der Biowerkstoff ist sehr langlebig und widerstandsfähig.
- WPC ist in der Pflege nicht annähernd so aufwendig.
- Viel günstiger in der Anschaffung.
- Optisch trotzdem holzähnlich und naturnah.
Es lohnt sich also durchaus, sich auch mit Swimmingpools mit Holzoptik näher zu befassen.
Häufige Fragen
Welche Holzarten sind für einen Holzpool geeignet?
Empfohlen werden UV-beständige, kesseldruckimprägnierte Holzarten. Besonders bewährt haben sich Nordische Fichte und Nordische Kiefer mit ihren engen Jahresringen. Auch heimische Arten wie Kiefer, Douglasie, Lärche und Eiche sowie tropische Hölzer wie Bangkirai oder Cumaru sind möglich - bei Tropenholz sollte man auf das FSC-Siegel achten.
Was kostet ein Holzpool?
Die Anschaffungskosten variieren je nach Größe, Form und Modell zwischen 1.700 Euro und 17.000 Euro, nach oben hin gibt es keine Grenze. Hinzu kommen Kosten für Zubehör wie Gegenstromanlage oder Holzsteg sowie laufende Pflegemittel.
Wie lange hält ein Holzpool?
Bei fachgerechter und regelmäßiger Pflege besitzen Holzpools eine Lebensdauer von etwas mehr als zehn Jahren. Einige Hersteller, wie beispielsweise OCTO, bieten eine Garantie von 10 Jahren auf die Holzwand.
Wie wird ein Holzpool gepflegt?
Das Holz muss regelmäßig mit einer wässrigen Holzschutzlasur gestrichen werden, erstmals nach etwa sechs Wochen. Das Wasser selbst wird wie bei anderen Poolarten behandelt: pH-Wert kontrollieren, desinfizieren und den Filtersand regelmäßig erneuern. Über Winter sollte das Wasser nicht vollständig abgelassen werden, um Verformungen zu vermeiden.
Was ist eine Alternative zu echtem Holz beim Pool?
Pools mit Holzoptikrahmen aus WPC (Wood-Plastic-Composite) sind eine preiswertere Alternative. WPC ist sehr langlebig, widerstandsfähig und deutlich pflegeleichter als echtes Holz, wirkt aber optisch dennoch holzähnlich und naturnah.
Welche Vorteile hat ein Holzpool gegenüber anderen Poolarten?
Ein Holzpool fügt sich durch seinen natürlichen Look besonders harmonisch in den Garten ein und erzeugt einen hochwertigen Eindruck. Filteranlage und Pumpe lassen sich in einem Technikraum unterbringen, sodass das natürliche Gesamtbild ungestört bleibt.